Samstag, 31. Mai 2014

Königsetappe

Heute die Hammer- und Königsetappe schlechthin. Am Ende waren es 82.5 km (676.0 km gesamt) und etliche Höhenmeter, es ging hinauf auf den O Cebreiro, hinunter, hoch zum Alto San Roque, hinunter, hoch zum Alto de Poio, weiter bis Fonfria.

Das Reisefieber spülte uns um 5.45 ins Bad und um 6.30 auf die Straße. Von El Acebo 10 km bergab bis Molinaseca, weiter über Ponferrada nach Villafranca del Bierzo. Hier mußte ich zum Fahrraddoktor, Josef schon mal weiter.

Durchs Valcarce-Tal so langsam hinauf zum O Krepiero, alles bei schönstem Sonnenschein. Weiter und weiter bis zur gemütlichen Herberge in Fonfria.

Ponferrada - gegen 7.45 Uhr

Hauptplatz von Ponferrada

Pilgerfrühstück in Cacabelos

Mein Bike beim Fahrrad-Doktor

O Cebreiro - alles in der Sonne

Die Bibel in etlichen Übersetzungen

Rustikalwr Massenschlafsaal

Große Abendessensrunde

Als Nachtisch - Party

Josef & Mike

Freitag, 30. Mai 2014

!! SONNE !!

Villavente - El Acebo
61,5 km - 593,3 km gesamt

Wieder um 7.00 los, Blick zum Himmel: keine Wolken, Sonne satt.

Erstes Nahziel Astorga, dort das unterwegs eingekaufte Frühstück in der Innenstadt auf einer Parkbank inkl. Sonnenbad gegessen.

Dann weiter in Richtung Rabanal, nun steiler werdend den Berg hinauf. Was geht noch? Also noch weiter bis Foncebadon. Dieses Dörfchen ist wieder zum Leben erwacht, mehr neue und ganze Häuser als Ruinen.

Noch weiter zum Cruz de Ferro, einem riesigen Holzpfahl mit Eisenkreuz. Die Pilger legen dort einen Stein für ihre Sorgen, Wünsche etc. ab.

Rasante Abfahrt bis El Acebo - nun liefen die Felgen vom Bremsen heiß und eine nagelneue Herberge ist nun unser Domizil bis morgen.

Feldweg hinter Villavante - Sonne !!

Die Brücke von Hospital de Orbigo

Josef im Fahrradlabyrinth 

Nächstes Haus-Renovierungs-Projekt?

Cruz de Ferro

Ortseingang Santa Catalina de Somoza


Josef & Mike

Donnerstag, 29. Mai 2014

Einfach schönes Radeln

Sahagun - Villavente

Bisher 442,8 km - Heute 89,0 km
Total 531,8 km nach dem 7. Tag

Die Herberge selbst und die Nacht in der kirchlichen Herberge von Sahagun war schon etwas speziell. Geraschel, Geräusche, Sanitärbereich oben offen, jedes Wasserrauschen und sonstige Klogeräusche ... wir waren live dabei. 

Um 6.00 kam Josef im Dunkeln von der Morgentoilette zurück, ich habe dann mal um 6.20 die Lampen im Schlafsaal angemacht - auf ging's. 

Heute wieder bewölkt, öfter mal ein Nieselregen - kurzzeitig sogar mal die Sonne.

Highlight heute war Leon, ansonsten sind wir durch viele kleine Ortschaften gefahren, mal hier, mal da gehalten.

Zwischenfazit, nachdem wir gestern schon die Hälfte der Distanz geknackt hatten: uns geht's körperlich gut, die Räder halten gut mit, Wetter etwas kühl und zu naß.

Nass und neblig

Eine Hand passt schon


Die Kathedrale von Leon

Josef & Mike

Mittwoch, 28. Mai 2014

Mal wieder Regen

Regen und frische 14° - nun um 13.30 nach 54.7 km ein fürstliches Mittagsessen.

Start um 7.30 - Regen, was sonst?

Kurz bnch Castrojeriz

Schleußenbrücke von Fromista

Iglesia Drive In

San Martin - Fromista

Josef auf der Pilgerautobahn

Man gönnt sich ja sonst nichts

Nun sind wir weiter und weiter gefahren, wieder mal pitschnass geworden, Herbergen voll ... nach 106 km sind wir nun in der kirchlichen Herberge von Sahagun:


Josef & Mike

Dienstag, 27. Mai 2014

Rekord - heute 90.8 km

Zum Einen hat es uns heute gejuckt, zum Anderen durch äußere Umstände bedingt wurden es am Ende 90,8 km. Also insgesamt nun 336,8 km nach dem vierten Tag.

Los ging es um 7.45 erstmal 12 km bis Villafranca Montes de Oca, schon von Anfang in der Sonne. Unsere Hospitalera vom letzten Camino schlief noch um 9.35 - also weiter.

Nun fuhren wir noch kurz gemeinsam auf Landstraße, dann fuhr Josef die restlichen 35 km bis Burgos auf Landstraße, ich zurück auf den Camino in den Wald bis San Juan de Ortega, Ages und weiter.

In Burgos traf ich Josef direkt auf dem Kathedralenvorplatz bei einem Bierchen.

Zusammen weiter bis Tardajos - 14.30 noch zu früh zu stoppen. Über Holperwege bis Hontanas, nun hatten wir 79 km und das schöne Städtchen lud zum Bleiben ein, allerdings alle Herbergen voll. Also nun nochmal 11.8 km bis Hontanas.

3 km mit 6% Steigung - direkt neben den LKWs

Kathedrale von Burgos

 Heute mal wieder die Autobahn?

11.00 Uhr Boxen- und Stempelstopp in Ages

Wieder vereint in Burgos

Josef & Mike

Montag, 26. Mai 2014

Viel gefahren ohne Regen

Logrono - Belorado
Bisher 170 km - Heute 76 km

Heute ohne Regen, Landstraße, Städtebesichtigung und eimal auf die Autobahn.

Die war noch im Bau, fuhr sich schonmal gut. Ansonsten haben wir Kilometer gefressen und entsprechend dicke Oberschenkel.

Ansonsten überall SE VENDE oder SE AQUILA, Läden zu, Rollläden runter, leere Wohnungen, tote Hose. Ganz schlimm.

Josef der Hühner... freund

Mit Marzano und Alberto unterwegs

Die blaue Box sorgt schon für Aufsehen


Josef & Mike

Sonntag, 25. Mai 2014

72 Kilometer im Regen

1. Etappe ueber die Pyreneen waren 30 km
2. Etappe bis Puente la Reina 68 km
3. Etappe bis Logrono 72 km

Also jetzt insgesamt 170 km, die heutigen 72 km durchweg bei bewoelktem Himmel oder gar Regen. War aber nicht schlimm, Josef mit langen Jeans und Regenjacke durch, ich alles aus bis Radlerhose und T-Shirt, Regenjacke drueber und auf gehts.

So rollten wir durch Maneru, Cirauqui, Estella, Villamayor de Montjardin, Los Arcos, Torres del Rio, Viana und nun bis Logrono. Sind jetzt in einem ordentlichen Hotel, welches fuer Pilger einfache Mehrbettzimmer fùer 10 € anbietet, genau in der Altstadt.

Hier die Bilder des Tages:

 Start in Puente la Reina - Josef vor der Bruecke der Koenigin

Unterwegs kurz vorm Regen
 
Immer wieder gehts den Berg hoch
 
  
 Fein sandgesprenkelt nach einem Abstecher auf den Feldweg

  
 Vor der Wein- und Wasserquelle des Klosters Irache

  
Josef in den Gassen von Los Arcos
 
 Abfahrt und ein Blick auf mein "Armaturenbrett"


 Auch mal durch einen Tunnel kurz vor Villamoyor de Montjardin

 So - ich war auch dabei - in den Strassen von Viana

Josef & Mike

Samstag, 24. Mai 2014

Langsam läuft's besser


So,

Heute ca. 7.45 aufs Rad und los. Immer noch hügelig, nach unwegsamen felsigen Pfaden sind wir auf die Straße ausgewichen.

Weiterhin hügelig, aber auf Asphalt durchaus machbar, nach langen Anstiegen rasante Abfahrten mit bis zu 62 km/h.

Nach 68 km sind wir heute in einer nagelneuen Herberge in Puente la Reina, mit angeschlossener Bar die Fußball heute abend zeigen: Champions League Endspiel.

Die Bilder zeigen unseren Josef beim Frühstück, mit dem Esel von Dieter aus Heidelberg und mit zwei Troubadoren.





Ultreija, Josef und Michael

Freitag, 23. Mai 2014

Sonnenbrand und Hagelschauer


04.45 Weckappell und Duschen
05.45 Fahrt Bordeaux - Pyreneen
09.00 Ankunft Campingplatz im Regen

Räder zusammengebaut, Regenklamotten an, los im Regen, bergauf nur Schieben (Rad 15 kg + Gepäck 15 kg = 30 kg zum Schieben)

Klitschnass, erste Pause nach 1,5 Stunden, trockene Klamotten an, dann Sonne für ca. 1,5 Stunden, mußten uns eincremen, dennoch leichter Sonnenbrand. Es folgte ein kräftiger Regenschauer, der in Hagel inkl. Gewitter überging - Temperatursturz auf 4,2° - erfrischend kühl. Wir mitten durch, wieder alles klitschnass. Zuletzt wieder Sonnenschein und oben angekommen, nun konnten wir sogar mal fahren statt schieben.

Klasse natürlich die Abfahrt, auf Splitt erst langsam, auf der Landstraße bis 48-50 km/h.

Nach dieser Schinderei gabs ein leckeres Pilgermenü, im Bild der Salat vorweg, dazu jeweils ein Bier SAN MIGUEL.

Josef & Michael

Donnerstag, 22. Mai 2014

Anreise Teil 1

Moin,

Nach 1400 km, Stau in Paris und Autobahnsperrung kurz vor Bordeaux sind wir nun um 21.55 gerade noch rechtzeitig im Hotel eingecheckt - Ibis Budget am Ausgang von Bordeaux.

Morgen dann noch ca. 2,5 Stunden Fahrt bis St. Jean-Pied-de-Port - Auto abstellen - los und erstmal frühstücken.

Heute leider keine Bilder von der Fahrt - Fotos von Kamera können nicht hochgeladen werden.

Fahrt insgesamt kurzweilig, Hörspiel-CD von Hape Kerkeling fast durch.

Gruß an den Posaunenchor Dornum - Abendessen und Kultur:


Josef & Mike

Dienstag, 20. Mai 2014

Das dicke Ende kommt direkt am Anfang

Am Freitag ... erwartet uns Folgendes:



 
nicht unbedingt steil, aber stetig bergan. 15 km auf Asphalt, dann wieder eher eben auf Feld- und Waldwegen und hinab nach Roncesvalles. Der weitere Verlauf nach Pamplona am gleichen oder darauffolgenden Tag eher unspektakulär.